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In seinem Standardwerk "Die willkürlich
bewegbare künstliche Hand. Eine Anleitung für Chirurgen und
Techniker. Berlin, Julius Springer, 1916" berichtet Sauerbrauch über eine
zufällige Begegnung mit Stodola in Zürich. Stodola habe bei den
gemeinsamen Überlegungen, wie arm- und beinamputierten Soldaten geholfen
werden könne, die Frage angeregt, "ob man denn die Muskeln zu einer der
physiologischen ähnlichen Arbeit nicht wieder benützen könnte;
er würde schon eine Hand konstruieren, ...". Auch in seinen Memoiren weist
Sauerbruch darauf hin, dass er 1915 die Anregung zum Bau von Ersatzgliedern
für Amputierte von Stodola erhalten habe. Ferner erwähnt Sauerbruch,
dass Stodola in den Jahren 1915 und 1916 eine sogenannte "Breitgreifhand"
angefertigt habe. (Vgl. Ferdinand Sauerbruch: Das war mein Leben. Bad
Wörishofen, Kindler und Schiermeyer, 1951).
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Stodola bezieht sich auf seine
Zusammenarbeit mit Sauerbruch bei der Entwicklung der künstlichen Hand. In
einer vertraulichen Mitteilung an Springer heisst es weiter: "Nach den enormen
Opfern die der Krieg fordert, kann ich nämlich die Berechtigung eines
Patentschutzes auf dem genannten Gebiete nicht mehr anerkennen, und ich habe
demgemäss meine damals eingereichten Patentanmeldungen sämtlich
zurückgezogen."
Aurel Stodola an den
Springer-Verlag 29. November 1916 Original im Springer-Verlag, Heidelberg
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Konstruktionsskizzen von
Aurel Stodola zu einer Handprothese ETH-Bibliothek, Archiv
der ETH Zürich: Hs 496a:9 Stodola konstruierte zusammen mit seinem
Assistenten Gustav Eichelberg an der ETH Modelle zu einer Handprothese, die
sich leider nicht erhalten haben. |