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Stodola legte die wissenschaftliche
Grundlage für die Weiterentwicklung der Dampfturbine und des
Verbrennungsmotors. In der Laudatio zur Verleihung der James Watt-Medaille
heisst es:
"Stodola... endowed with great analytical
ability and a capacity for sure and illuminating experiment, isolated and
studied the losses and structural elements of steam turbines in the light of
the accumulated knowledge of thermodynamics, of the flow of fluids and of heat,
of elasticity and of stress analysis, and constructed a scientific basis for
steam turbine design which directly and materially aided its development and
improvement."
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Stodola entwickelte sich zum weltweit
anerkannten Fachmann für die Konstruktion und den Bau von thermischen
Turbomaschinen. Sein Lehrbuch "Dampf- und Gasturbinen", das zahlreiche Auflagen
und mehrere Übersetzungen erfuhr, diente Generationen von Ingenieuren als
"Bibel" des thermischen Turbomaschinenbaus.
Die erste Auflage von Stodolas
Lehrbuch war ein auf 220 Seiten erweiterter Sonderabdruck aus der Zeitschrift
des VDI von 1903. Die 5. Auflage des Lehrbuches von Stodola war innerhalb von
20 Jahren auf 1112 Seiten angewachsen. In Stodolas Handexemplar finden sich
zahlreiche handschriftliche Korrekturen und Neuberechnungen im Hinblick auf
eine Neuauflage. Die 6. Auflage erschien 1924.
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Aurel Stodola: Dampf- und Gasturbinen
Berlin, Julius Springer, 1922, 5. umgearbeitete und erweiterte Auflage
Nachlass Aurel Stodola
ETH-Bibliothek, Archiv der ETH Zürich: Hs 496a:6
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Aurel
Stodola: Gedanken zu einer Weltanschauung vom Standpunkte des Ingenieurs.
Berlin, Julius Springer, 1931 ETH-Bibliothek: Signatur 87
909
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Mit seinem Werk "Gedanken zu einer
Weltanschauung vom Standpunkte des Ingenieurs" (Springer-Verlag, 1931) lieferte
Stodola einen wichtigen Beitrag zur Technik-Diskussion. Er setzt sich mit der
im Zuge des Ersten Weltkrieges und der anschliessenden Wirtschaftskrise
verbreiteten Technikkritik auseinander, lehnt jedoch Kulturpessimismus, wie ihn
der zeitgenössische Philosoph Oswald Spengler verkündet, entschieden
ab. Das Werk findet grosses Echo besonders in der Ingenieurfachpresse und
erfährt in rascher Folge mehrere überarbeitete Auflagen.
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