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      > Aktuell > Porträt des Monats
       
      Zum 5. Todestag des Chemikers Tadeus Reichstein
(20.7.1897 - 1.8.1996)
       
       
Porträt    
Portrait Reichstein   Tadeus Reichstein (ca. 1955)
Bild aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek.
       
       
Leben     Tadeus Reichstein wurde am 20. Juli 1897 in Wloclawek (Polen) geboren und wuchs in Zürich auf. Er studierte an der Abteilung Naturwissenschaften der ETH Zürich und promovierte 1922 bei Hermann Staudinger. Nach seiner Assistenz bei Leopold Ruzicka wurde er 1937 zum Professor für spezielle anorganische und physiologische Chemie an der ETH gewählt. 1938 wurde er als Professor für Pharmazeutische Chemie an die Universität Basel gerufen. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Isolierung der Steroide der Nebennierenrinde, darunter vor allem des Cortisons. Für diese Hormonforschung erhielt er 1950 den Nobelpreis für Medizin.
       
       
Film     1933 fand Reichstein einen Weg, um Vitamin C in fünf Schritten aus Traubenzucker zu gewinnen. Nur der zweite Schritt, die Umwandlung von Sorbit in Sorbose, machte Schwierigkeiten. Denn die dazu notwendige oxidative Gärung konnte nur mit Hilfe wilder Bakterien aus der Natur durchgeführt werden. Und Fruchtfliegen sollten diese Bakterien liefern. Dazu Reichstein in einem Interview 1986:
       
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      Der Film stammt aus dem Bestand des Bildarchivs (Produktion des Streaming Videos von Hans Koch, Bildarchiv und Jens Keller, NET).
       
       
Bestand     Das Rektorat der ETH Zürich verfügt über die Matrikel sämtlicher Studierender seit 1855. Darunter befinden sich auch die Dokumente des Nobelpreisträgers Tadeus Reichstein.
       
      Matrikel Reichstein
       
      Im Archiv der ETH Zürich befinden sich in verschiedenen Nachlässen Korrespondenzen von Tadeus Reichstein sowie ein biographisches Dossier mit Zeitungsartikeln zu seinem Leben und Werk. Hinweise zum Wirken Reichsteins an der ETH gibt es zudem im historischen Schulratsarchiv. Das Bildarchiv der ETH-Bibliothek besitzt in seiner Porträtsammlung sowie im Fotoarchiv Comet diverse Aufnahmen von Reichstein sowie das gezeigte Fernsehinterview.
       
Weiteres     Titelblatt der Promotion
Handschriftlicher Brief an das Rektorat
       
       
NEBIS     Dissertation und Habilitation von Tadeus Reichstein im Bibliotheksbestand.
       
       
08.02.2007